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09.04.2017 Sonntag DLRG Gelsenkirchen überzeugt bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Andernach

Die Gelsenkirchener Masters-Rettungsschwimmer setzten sich in der Gesamtwertung gegen 101 teilnehmende Gliederungen durch und holten mit 307 Punkten überzeugend zum dritten Mal in Folge den Sieg ins heimische Revier. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Sandra Schöneck erreichte mit einer couragierten und fehlerfreien Leistung den vierten Platz in der Altersklasse 35. Hier hat sie gerade die Puppe in der Disziplin 100 Meter Retten einer Puppe mit Flossen aufgenommen. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Herbert Bloch holte sich mit Siegen auf allen Strecken und einem neuen deutschen Rekord im kombinierten Schwimmen souverän den Titel in der Altersklasse 65. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Helga Reich (AK 80) präsentierte sich nach überstandener Schulterverletzung wieder in guter Form. Hier startet sie in der Disziplin 25 Meter Schleppen einer Puppe. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Else Lemmes starte zum 25 Meter Schleppen einer Puppe in der Altersklasse 90. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Der Staffelwechsel in der Puppenstaffel der Altersklasse 200. Rainer Hatko übernimmt die Puppe von Christian Wöllke. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Katharina Bial wartet konzentriert auf ihren Einsatz über 50m Schleppen einer Puppe in der Rettungsstaffel der Altersklasse 170. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Die beiden ältesten Gelsenkirchener Teilnehmer: Else Lemmes und Werner Stein. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Diese hübsch verzierte Torte hat Sandra Schöneck gestaltet und der gesamten Mannschaft geschenkt. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Nicht nur die Gestaltung der Medaillen war sehr gelungen. Auch die Vorbereitung und die Organisation der 29. DSM in Andernach kann mit Fug und Recht als großer Erfolg bezeichnet werden. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Herbert Bloch, Thomas Romahn, Manfred Wöllke, Völker Lück und Dirk Stabenow (nicht im Bild) holten den Titel in der Altersklasse 240 zurück nach Gelsenkirchen. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Das Damenteam in der AK 170 holte sich sehr zur Freude des gesamten Gelsenkirchener Teams die Bronzemedaille. Sandra Schöneck, Katharina Bial, Petra Bec und Karina Pareick wuchsen über sich hinaus und lagen nach der ersten Disziplin sogar in Führung und verfehlten in der Rettungsstaffel den alten Deutschen Rekord nur um sieben Hundertstel-Sekunden. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Die Deluxe-Radioband heizte den DSM-Teilnehmern nach der Siegerehrung mit Tanz- und Partymusik heftig ein. (Foto: DLRG Gelsenkirchen)

Elf Medaillen, sechs Meistertitel, drei Deutsche Altersklassenrekorde und der Gesamtsieg als beste Gliederung

19 Einzelstarter und 6 Mannschaften der DLRG Gelsenkirchen-Mitte gingen am Wochenende bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Andernach an den Start und waren dabei überaus erfolgreich. Das gegenüber den Vorjahren nochmals verkleinerte Team wuchs über sich hinaus und holte gegen die versammelte nationale Elite des Rettungsschwimmsports sieben Einzel- und vier Mannschaftsmedaillen im Rettungsmehrkampf. Zudem konnten Michael Meik und Herbert Bloch sowie die Herrenmannschaft in der Altersklasse 200 jeweils einen neuen Deutschen Altersklassenrekord aufstellen.

Gelsenkirchen holt mit starker Teamleistung den Gesamtpokal

Unter 101 teilnehmenden Gliederungen setzten sich die Gelsenkirchener mit 307 Punkten in der Gesamtwertung dieses Mal deutlich gegen die Konkurrenten aus Bietigheim-Bissingen (257 Punkte) durch, die im letzten Jahr noch den Sieg mit den Gelsenkirchenern teilen konnten. In die Gesamtwertung fließen in den jeweiligen Alters­klassen Platzierungen unter den besten 15 Teilnehmern bzw. Mann­schaften ein.

5 Einzelsiege für Gelsenkirchen

Michael Meik (Altersklasse AK55, drei Tagessiege und ein neuer Deutscher Rekord über 50m Retten mit Flossen), Werner Stein (AK85) und Else Lemmes in der (AK90) konnten ihre Vorjahrestitel souverän ver­teidigen. Herbert Bloch holte sich mit drei Tagessiegen und einem neuen Deutschen Rekord im kombinierten Schwimmen überlegen den Meister­titel in der Altersklasse 65. Dirk Stabenow erreichte bei seiner ersten Teilnahme an einer DSM in der AK60 gleich den ersten Platz gegen starke Konkur­renten aus Wadgassen und Alpen.

Der Viezemeister des Vorjahres in der AK50, Heiko Venohr, wurde dieses Mal mit hauchdünnem Rück­stand Dritter. Die Vorjahressiegerin in der AK80, Helga Reich, präsentierte sich nach längerer Verletzungspause wieder in guter Verfassung und wurde dafür mit dem Vizemeistertitel belohnt. Die Vorjahresdritte Sandra Schöneck (AK35), Christian Wöllke (AK35) und Gerd Kutzborski (AK70) verpassten mit Platz 4 jeweils nur knapp den Sprung in die Medaillenränge. Sehr zur Freude des ganzen Teams zeigten auch Petra Bec (5. Platz AK55), Karina Pareick (10. AK45), Annette Ostendorp (8. AK50), Ilona Wöllke (8. AK60) und Klaus Weber (10. AK75) hervorragende Leistungen und viele persönliche Bestleistungen und trugen mit ihren Punkten entscheidend zum Team­erfolg bei. Katja Wöllke wurde Neunte in der AK35, Rainer Hatko schwamm trotz gesundheitlicher Probleme auf Platz 11 in der AK50 und Erwin Kaczerowski wurde zwölfter in der AK75. Eckhard Rensch konnte seinen Wettbewerb nach einer Verletzung im zweiten Durchgang nicht mehr beenden und DLRG-Bezirksleiterin Judith Zimmermann konnte krankheitsbedingt im Einzelwettbewerb nicht antreten.

Dramatik pur bei den Mannschaftswettbewerben und vier Medaillen

In der Altersklasse 170 wuchsen Karina Pareick, Sandra Schöneck, Katharina Bial und Petra Bec über sich hinaus und schafften sensationell den Sprung auf den Bronzerang. Dabei hatten sie nach der ersten Disziplin sogar zeitweilig die Führung inne und verpassten in der Rettungsstaffel den Deutschen Rekord nur um sieben Hundertstel-Sekunden.

Der Wettkampf von 25 Mannschaften in der Altersklasse 200 geriet zum hoch­klassigen Zweikampf der Teams aus Alpen und Gelsenkirchen, die die durch­aus starke Konkurrenz um rund vierhun­dert Punkte abhängte. Obwohl Rainer Hatko, Michael Meik, Heiko Venohr und Christian Wöllke alle vier bestehenden Deutschen Rekorde zum Teil deutlich unterboten und in der Rettungsstaffel einen phänomenalen neuen Altersklassenrekord, 12,3 Sekunden unter der bisherigen Bestzeit, aufstellten, mussten sich die Vorjahressieger in der Endabrechnung des Rettungsvierkampfs den Wettbewerbern vom linken Niederrhein, die gleich drei neue Deutsche Rekorde aufstellten, knapp geschlagen geben. Die Vorjahreszweiten in der Altersklasse 240 in der neuen Besetzung Herbert Bloch, Eckhard Rensch, Volker Lück, Thomas Romahn und Dirk Stabenow gewannen dieses Mal mit zwei Tagessiegen und einem zweiten Platz die Goldmedaille.

Die älteste Damenmannschaft in der Altersklasse 280+ holte in der Besetzung Else Lemmes, Helga Reich, Annette Ostendorp und Ilona Wöllke wie im Vorjahr wieder die Silbermedaille ins heimische Revier. Die Vorjahresdritten und mit Abstand älteste Herrenmannschaft in der AK280+ (Werner Stein, Gerd Kutzborski, Klaus Weber und Manfred Wöllke) fing sich für einen Wechselfehler Strafpunkte ein und landete in der Endabrechnung nur auf Platz 6. Das mit zwei Damen besetzte Herrenteam in der AK170 (Judith Zimmermann, Katja Wöllke, Martin Zielony, Werner Weyers und Andreas Ortmann) kam trotz fehlerfreier Mannschaftsleistung gegen die rein männlich besetzte Konkurrenz nicht über den 19. Platz hinaus.

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Kategorie(n)
Wettkampf

Von: Andreas Ortmann

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